Boris Dreyer
Polybios
Leben und Werk im Banne Roms.
2011.
VI/194 S.
Broschur
Series: STUDIENBÜCHER ANTIKE Band 4
ISBN: 978-3-487-14717-8 18,00 EUR
  
"(…) überzeugende Einführung, die den Kern der polybianischen Historien sowie die Arbeitsweise ihres Autors anschaulich greifbar macht und dabei Einblicke in wesentliche Aspekte der Forschungsdiskussion gewährt. Sie ist daher Studenten wie Dozenten zu empfehlen." (Christoph Michels, H-Soz-u-Kult)

Auf der Basis der aktuellen Forschungsdiskussionen werden Leben und Werk des Polybios (ca. 200 - 118 v. Chr.) vorgestellt, des wichtigsten Historikers und Zeitzeugen des Aufstiegs Roms zur Weltmacht zwischen 264 und 146 v. Chr. Boris Dreyer lässt Polybios in den reflektierenden Passagen über die Inhalte, Ziele und Methodik seines Werks selbst sprechen und nimmt dabei die ansonsten für die Antike kaum vorhandene Chance wahr, aus der Zeit heraus den Leser mit einer bewegenden Weltepoche bekannt zu machen. Das Schicksal Karthagos zur Zeit Hannibals, der Untergang der ebenso ehrgeizigen wie fähigen makedonischen Monarchen des östlichen Mittelmeers, sowie die hochmodernen, differenzierten griechischen Bundesstaaten und Städte der antiken Oikumene, die sich mit den sich verändernden Realitäten des rasanten Aufstiegs der dynamischen römischen Republik auseinanderzusetzen hatten, gehören zu den herausragenden Themen des Polybios. Mit seinem Werk erreichte die antike Historiographie einen Höhepunkt, der lange nachwirken sollte.

Boris Dreyer lehrt als Professor für Alte Geschichte an der Universität Erlangen - Nürnberg.

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This account of the life of Polybius (ca. 200-118 B.C.), the most important historian and contemporary witness of Rome’s rise to world power between 264 and 146 B.C., is based on the latest scholarly debates. In reflective passages Boris Dreyer allows Polybius to speak for himself about the content, goals and methodology of his work, exploiting the opportunity - rare in the study of antiquity - to introduce readers to a period of history from the time itself. Prominent among Polybius’s themes are the fate of Carthage in Hannibal’s time, the downfall of the ambitious and capable Macedonian rulers of the eastern Mediterranean, and the strikingly modern, sophisticated Greek federal states and cities of the ancient Oikumene, which had to cope with the changing realities created by the rapid rise of the dynamic Roman republic. In his work ancient historiography reached a highpoint which would have a lasting influence.

Boris Dreyer is Professor of Ancient History at the University of Erlangen-Nürnberg.