Andreas Glöckner (Hg.)
Die ältere Notenbibliothek der Thomasschule zu Leipzig
Verzeichnis eines weitgehend verschollenen Bestands. Herausgegeben und erläutert von Andreas Glöckner.
2011.
332 S.
Englische Broschur
Series: LEIPZIGER BEITRÄGE ZUR BACHFORSCHUNG Band 11
ISBN: 978-3-487-14502-0 45,00 EUR
  
Zusatzinformation
Kurzbeschreibung
"Was verbindet die Bach-Forschung mit der Kriminalistik? Sehr viel! Denn Andreas Glöckner hat das eigentlich Unmögliche möglich gemacht. […] Eine Wahnsinnsarbeit! Doch sie hat sich gelohnt." (Forum Musikbibliothek, Heft 3/2012)

Die Bibliothek der Thomasschule war nie eine öffentliche Institution. Daher ist der Bestand an historischen Notenhandschriften und -drucken nicht unter bibliothekarischen Gesichtspunkten erfasst und vollständig katalogisiert worden. Auch wurden die Musikalien nur punktuell von Wissenschaftlern zu Forschungszwecken herangezogen und ausgewertet. Immerhin haben Musikologen einzelne Quellen in ihren Publikationen erwähnt, mitunter sogar näher beschrieben. Umso erfreulicher ist es, dass unvollständige, bislang unbekannt gebliebene Musikalienkataloge erhalten geblieben sind und über die seit 1945 vermissten ca. 2.500 Notenhandschriften und -drucke Auskunft geben können. Mit der Zusammenführung dieser Verzeichnisse und unter Hinzuziehung zahlreicher weiterer Quellen und Aufzeichnungen wird erstmalig der Versuch unternommen, den historischen Musikalienbestand der Thomasschule in seiner Gesamtheit zu dokumentieren.

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The Library of the Thomasschule in Leipzig was never a public institution. Therefore the collections of historic manuscript and printed music have never been fully recorded and catalogued from a bibliographical perspective. In addition, only selected items have been consulted and evaluated by researchers. Musicologists have at least mentioned individual sources in their publications, and sometimes offered a detailed description. It is thus all the more gratifying that incomplete and previously unknown catalogues have survived and can provide information on some 2,500 manuscripts and printed scores which have been missing since 1945. By bringing together these catalogues and adding many other sources and notes, a first attempt has been made to fully document the historic music collection of the Thomasschule.